13 Sommerpause mit sporadischer Flucht aus der suburbanen Tristesse
Bei über 30 Grad konnten wir uns nur noch beim Olympiagucken eine Brise zuwedeln und den Backofen im Wintergarten meiden. Trips ins benachbarte Bremen hielten uns bei Laune und wir merkten: Für eine reine Wohngegend, kilometerweit ab vom Schuss, sind wir wohl nicht die Zielgruppe.
Unterwegs mit Eve und Basti
Ein Wohnexperiment quer durch Deutschland.
Wie heißt es so schön: Kein Plan überlebt den ersten Kontakt mit der Realität. Und so ist der Reiseblog im Schleudergang der letzten Monate untergegangen: Die zeitgleiche Suche nach einer Wohnung und einer Location für unsere Kaffeerösterei war eine allumfassende Angelegenheit – nicht zuletzt, weil man sich beim aktuellen Immobilienmarkt die Kugel geben will 🫠. Immerhin haben wir seit Kurzem wieder ein unbefristetes Dach über dem Kopf. Alles andere lässt leider noch auf sich warten.
Um eines Tages mal bei Station 24 anzukommen, gibt es deshalb eine Planänderung: Weg von bildlicher Erzählung, hin zu Fotobuch mit Untertiteln – hier und da vielleicht eine sporadische Pointe. Nachdem der moderne Mensch angeblich die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfischs erreicht hat, eigentlich ein Win-win für alle Beteiligten.
Und damit ab nach Station 13: Stuhr bei Bremen. 🫏
Ruhig, ruhiger, Wohnviertel
Eine schwitzige Stadttour durch Bremen
An diesem Punkt torkelte ein durch vormittäglichen Bierkonsum kognitiv beeinträchtigter Herr auf unseren Tour-Guide zu und bezichtigte ihn mit sehr unhöflichen Worten, faktischen Unsinn zu verzapfen. Doch unser Guide ließ sich nicht beirren und erklärte heiter weiter. Dank absurd lautstarkem Organ stellte er jedes Mikrofon in den Schatten. Wer empfindliche Ohren hatte, musste sich sogar ans hinterste Ende des Touri-Pulks zurückziehen. Immerhin verpasste man so keine seiner Pointen. 4 / 5 ⭐️
Verstecken vor der Hitze...
Oldenburg: Ein spontan unstrukturierter Rundgang
Die Chance, in Oldenburg unsere Lebensläufe aufzupolieren, haben wir blöderweise verpasst: Hätten wir gewusst, dass es sich beim „Bierbachelor“ nicht um eine feuchtfröhliche Show für Singles, sondern um einen anerkannten Abschluss handelt, wären wir ne Woche früher gekommen. Statt in einer langweiligen Vorlesung im überfüllten Hörsaal zu hocken, muss man sich hier nur einen Stempel pro Drink in 10 Bars abholen. Et voilà: Bachelor-Zeugnis. Bei mehrfacher Teilnahme kann man sich sogar zum Bier-Master oder Bier-Doktor hocharbeiten … 🎓
Besuch in Bremen: Die kulinarische Runde
Veröffentlicht 13.07.2026
Letztes Update 14.07.2026